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Affen

Schimpanse afffe disney

Menschenaffen in der Unterhaltungsindustrie

Schimpansen, Gorillas, Orang-Utans. Das sind „Hominiden", umgangssprachlich Menschenaffen genannt. Sie begleiten den Menschen seit Jahrhunderten. Mehrmals sorgten sie um die Umsatzsteigerung in der Medien- und Unterhaltungsindustrie. Jetzt machen sie es wieder. Diesmal aber ohne Qual und Zwangsumsiedlung in die menschliche Zivilisation.

Oskar. Der Schimpanse aus dem neuen Disney-Film
Die Menschenaffen sind wieder in aller Munde. Das verdanken sie einem neuen Film aus der Serie DisneyNature, der im Mai dieses Jahres seine Premiere hatte und der eine berührende und humorvolle Geschichte eines neugeborenen Schimpansen zur Darstellung bringt. Diesmal werden aber die Menschenaffen nicht in der Umgebung von Menschen gezeigt. Ihre Meisterstücke im Zirkus oder ihr Verhaltensweisen im Zoo werden auch nicht mehr bewundert. Zu einem neuen Star in der Filmgeschichte ist jetzt Oskar geworden, das neu geborene Schimpansenkind, das im Herzen des Dschungels lebt. Über drei Jahre lang wird der kleine Schimpanse durch ein Kamerateam bei einer Forschungsstation in der Elfenbeinküste beobachtet. Der Film und die in ihm dargestellten Szenen wirken somit sehr authentisch und lassen den Zuschauern der intakten Schimpansen-Gesellschaft in ihrer natürlichen Umgebung nahe kommen. Der Film erzählt aber zugleich eine ergreifende und humorvolle Geschichte, die auch das liebevolle Familienleben von Menschenaffen und ihre herzliche Beziehungen zum Vorschein bringt.  Sie können mit affe Spiele hier spielen http://spielgiraffe.com/.

Schimpansen – sie leben wie wir und lieben wie wir
Im Oscar erkennt man mehrmals ein kleines Kind, das die Welt um sich herum neu entdeckt und sich ganz neue Sachen Schritt für Schritt beibringt oder beibringen lässt. Im Oskar sieht man auch ein kleines, verlorenes Kind, das nach dem Verlust der Mutter total verzweifelt ist. Zum Glück kommt ihm Freddy zur Rettung und nimmt den kleinen Oskar in Pflege. Im Freddy erkennt man schon einen liebevollen Vater, dem das süße, verspielte Schimpansenkind sehr schnell ans Herz gewachsen ist. Oskar wird stundenlang auf dem Freddys Rücken getragen, kann mit seinem neuen Betreuer das Nest in der Nacht teilen und hat jemanden zum Kuscheln. Somit zeigt sich heraus, dass die Adoption nicht nur in der menschlichen Zivilisation vorkommt.

Die Menschenaffen leben wie wir und auch lieben wie wir. Davon kann man sich schnell beim Filmschauen überzeugen, der die nahe Verwandtschaft von Menschen und Hominiden wieder bestätigt. Disney-Film hat aber zugleich eine Botschaft – Schimpansen fühlen sich am besten in ihrem Heim und dort sollen wir – die Menschen – sie weiter leben lassen.

 
affe quest

Affen und Spiele: die Online-Spiele mit Affen im Mittelpunkt

Die Affen werden zu Super-Helden, die mal ihr Dschungel-Reich vor der Vernichtung durch ein Monster schützen, mal den Himmel blauer machen. Sie sind lustige, tapfere und schelmische Gestalten, die in solchen Online-Spielen wie „Monkey Quest”, „Bloons Super Monkey” und „Monkey go happy” auftreten. Gerne taucht man in ihre Welt ein, um ein Spiel-Adventure zu genießen.

Monkey: Der Superhero von "Monkey Quest"

ehr als 800 Spiel-Figuren, die auf dem Weg durch das faszinierende Monkey-Reich zu treffen sind. Über 50 Levels, 30 Routen und 200 Abenteuer. So stellt sich „Monkey Quest” vor – die Heldenreise eines sympathischen und tapferen Schimpansen, der uns in die fabelhafte Affenwelt Ook zieht. Wald- und Jungle- Sound-Effekte, wie Vogelgezwitscher und einzelne Vögel-Schreie, Geräusche zischender Schlangen und Insekten schaffen die realitätsnahe Urwald-Atmosphäre, in die man mit viel Spaß eintaucht, um mit dem selbst kreierten Monkey-Hero an den Seilen zu schaukeln, die Bäume hoch zu klettern und hangelnd durch die Verästelung zu springen. All das mit höchstem Geschick gemacht, um sich dem dunklen Schattendämon Ka entgegenzustellen und die World of Ook zu retten.

Monkey: Der Supermann in "Bloons Super Monkey"

Mit einer weniger ausgebauten Storyline und trotzdem mit einem großen Spaßfaktor ist das kostenlose Flash-Spiel „Bloons Super Monkey” ausgestattet. Wie der erste Superheld der Comicgeschichte hat Super Monkey einen einteiligen Anzug mit einem roten Vorhang an der Schulter und fliegt über eine wunderschöne Landschaft, um die roten und blauen Luftballons beim Einsatz einer wirksamen Waffe mit einem Schuss zu zerplatzen. Er hat zwar keinen Bösewicht zu bekämpfen, sorgt aber für eine reine und klare Luftatmosphäre über seinem Wohngebiet. „Bloons Super Monkey” ist ein perfektes Online-Game für die Kinder, die viel Freude aus jedem zerplatzten Luftballon haben.

Monkey: Der Traurige in "Monkey Go Happy"

Traurige Affen? Das geht doch nicht! Und nur die Spieler der bekannten Spielserie „Monkey go happy” wissen es, wie man einen Affen schnell zum Lachen bringen kann. Diese lustige Kompilation von Flash-Mini-Games zieht jedes Mädchen und jeden Jungen in ihren Bann. Um ein Lächeln ins Gesicht eines kleinen Affen zu zaubern, müssen die Spieler verschiedene Rätsel lösen, Münzen sammeln oder 15 andere versteckte bzw. gefangene Affen befreien. Schnell zeigt sich heraus, dass nichts so viel Spaß macht, wie die Aufmunterung eines Affen-Babys.

Auf dem Markt der Computerspiele gibt es unterschiedliche Games, bei denen die Affen im Mittelpunkt stehen. Die vorgenannten Beispiele zeigen weisen darauf hin, dass solche Spiele sehr populär sind.

gibbon

Gibbons

Lateinischer Name: Hylobates (Hylobatidae)
Familie: Menschenartige
Ordnung : Primaten (Primates)
Unterordnung: Trockennasenprimaten (Haplorrhini)

Beschreibung (allgemeine Informationen):
Der Name Hylobates genau bedeutet: „Waldgänger".
Diese Affen kommen in Südostasien vor. Ihre Gebiete erstrecken sich: von Nordostindien, und Südchina über Indochina und die Malaiische Halbinsel - bis zu den Borneo und Java (indonesischen Inseln).

Die Gibbons sind die Schwestergruppe der Großen Menschenaffen und werden auch als Kleine Menschenaffen bezeichnet. Sie sind tagaktive und leben im Wald (die lange Armen und die Daumen sind sehr gut an die hangelnde Lebensweise angepasst). Das Gebiet von Gibbons ist in erster Linie Regenwälder. Von Zeit zu Zeit kommen aber auch in Gebirgswäldern - bis 1800 m Höhe vor. Die Gibbons schwingen durch die Bäume - können mit einem Schwung auch drei meter zurücklegen! Dagegen Auf dem Boden bewegen sie sich zweibeinig voran.

Spezifisch für die Gibbons ist auch die Rufe. Sie stoßen unverkennbare Rufe aus – es ist die einzigartige Stimmung in asiatischen Regenwäldern!

Die Gibbons leben immer monogam. Ein Paar (mit seinem Nachwuchs) leben in einem Revier - das sie stark verteidigen. Manchmal (aber ziemlich selten) kann man auch Einzeltiere finden, (meist junge Erwachsene, ohne Familie). Sie suchen eigenen Partner un die Suche kann sich manchmal auch über mehrere Jahre hinziehen...

Die Weibchen der Gibbons bringen (in der Regel) alle zwei Jahre ein Junges zur Welt. Die Tragzeit beträgt bis zu acht Monate. Dagegen die Jungen werden für gewöhnlich im Alter von einem Jahr von der Muttermilch entwöhnt. Bemerkenswert ist auch, dass der „Mann" sich intensiv um seinen Nachwuchs kümmert. Es bedeutet auch, dass nach der Entwöhnung er die ganze tägliche Versorgung übernimmt - Dieses Verhalten ist sehr ungewöhnlich! Später, im Alter von cirka drei Jahren werden die Junge vom Vater unterwiesen.

Gibbons ernähren sich vor allem von Früchten (bis 72 %!), Pflanzen und Blättern.

orang-utan

Orang-Utans

Lateinischer Name: Pongo pygmaeus
Familie : Menschenaffen (Hominidae)
Ordnung : Primaten (Primates)
Unterordnung: Trockennasenaffen (Haplorhini)

Beschreibung (allgemeine Informationen):
Der Orang-Utan gehört auch zur Gattung der Menschenaffen. Es gibt Borneo-Orang-Utans so genannte Pongo pygmaeus (man kann ihn nur auf Borneo finden) und Sumatra-Orang-Utans so genannte Pongo abelii (die leben dagegen auf Sumatra). Sie leben also nur auf den südostasiatischen Inseln. Die Arme von Orang-Utans sind wirklich sehr Lang. Auch Fell ist lang (dunkel und Braun). Die Weibchen (Borneo-Orang-Utans) erreichen ein Gewicht von 50 kg, dagegen die Männchen können auch bis zu 90 kg wiegen. Das bedeutet, dass Borneo-Orang-Utans deutlich schwerer als die Verwandtschaft (also Sumatra-Orang-Utans) sind.

Diese Tiere sind immer tagaktive und Waldbewohner - die wohnen und umherklettern in den Bäumen. Die Männchen gehen von Zeit zu Zeit zur Nahrungssuche auch auf den Boden. Die Nahrung von Orang-Utans besteht aus Blättern, Pflanzen, Früchten aber auch Baumrinden.

Bemerkenswert ist dabei, dass Orang-Utans Einzelgänger sind. Die Jungere Tiere sehr oft wandern - ohne eigene Revier, dagegen die älteren Orang-Utans haben schon (meistens) ein festes Territorium. In diesem Aspekt gibt es auch deutliche Unterschiede zwischen Borneo-Orang-Utans und Sumatra-Orang-Utans.

Die Weibchen paaren sich oft freiwillig (mit einem Männchen), aber manchmal auch werden von einem Wanderer zu der Paarung gezwungen. Die Tragzeit dauert cirka acht bis neun Monate. Das Weibchen bekommt ein Junge. Dann das Jungetier mit cirka vier Jahren wird entwöhnt. Bis zum Alter ungefähr von zwei Jahren versorgt die Mutter das Junge (vor allem mit der Nahrung).

Männchen sind immer zwischen dem achten und fünfzehnten Lebensjahr geschlechtsreif. Weibchen dagegen erreichen die Geschlechtsreife mit cirka sieben Jahren.
Die Lebenserwartung beträgt cirka fünfzig Jahre - in der freien Wildbahn.

gorilla

Gorilla

Lateinischer Name: Gorilla
Familie: Menschenaffen (Hominidae)
Ordnung: Primaten (Primates)
Unterordnung: Trockennasenaffen (Haplorhini)

Beschreibung (allgemeine Informationen):
Gorilla (die Gorillas) gehören zur Familie der Menschenaffen. Diese Affen sind die grössten Primaten. Die Gorillas leben in Afrika (genau in den mittleren Teilen Afrikas).

Die Gorillas ist 1,25 - 1,75 m gross (stehend!). Wie bei allen Menschenaffen - einen Schwanz haben diese Affen nicht. Die Arme sind, auch wie bei allen Menschenaffen, länger als die Beine. Die Fellfarbe der Gorillas ist ziemlich dunkel (Schwarz-graues Fell). Sowohl das Gesicht, die Handflächen also auch Fußsohlen (bei älteren Männchen auch die Brust) sind unbehaart. Jeder Gorilla hat einen unverwechselbaren Fingerabdruck.

Das Gewicht von Gorilla ist ziemlich unterschiedlich: Weibchen von 70 - 90 kilogramm; dagegen Männchen schaffen auch 200 kilogramm in Wildbahn (dagegen in Gefangenschaft: auch bis 300 kilogramm). Die Arme sind viel länger als die Beine. Bemerkenswert ist auch, dass Gorillas (wie alle Menschenaffen!) nicht schwimmen können.

Gorilla leben sowohl am Boden, als auch auf Bäumen - wo auch die Nahrung suchen. Am Boden die Gorillas bewegen sie sich (wie die Schimpansen) in einem vierfüßigen Knöchelgang fort - also stützen sich auf die Fingerglieder. Diese Affen sind tagaktiv. Bemerkenswert ist auch, dass in der Nacht die Gorillas in den Bäumen schlafen. Sie ernähren sich vor allem von Blättern, von Zeit zu Zeit essen auch Früchten und kleinen Insekten.

Die Gorillas leben in Gruppen von zwei bis dreizig, vierzig Tieren. Die Gruppe ist von einem erwachsenen Silberrücken angeführt und - nur er kann sich mit den Weibchen paaren!

Das Weibchen ist cirka 8,5 - 9 Monate trüchtig. Dann bekommt sie ein Junge (meistens ist nur ein).
Die Männchen sind mit cirka fünfzehn Jahren geschlechtsreif, dagegen die Weibchen mit sechs bis acht Jahren.

Die Gorillas leben in der Natur regelmässig von dreizig bis vierzig Jahre.

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Die Schimpansen

Lateinischer Name: Pan troglodytes
Familie: Menschenaffen (Hominidae)
Ordnung: Primaten (Primates)
Unterordnung: Trockennasenaffen (Haplorhini)
Beschreibung (allgemeine Informationen):
Die Schimpansen gehören zur Familie der Menschenaffen. Die Schimpansen sind also die nächsten lebenden Verwandten des Menschen. Diese Affen leben in Afrika (genau die weite Teile des mittleren Afrikas).
Die Schimpansen teilt sich genau so:

  • der Gemeinen Schimpansen (Pan troglodytes)
  • der Zwergschimpansen oder Bonobo.

Die Schimpansen sind regelmässig schwarz oder dunkelbraun (der größte Teil des Körpers von Schimpansen ist von einem Schwarzem oder dunkelbraunen Fell bedeckt..). Das Gewicht von Schimpansen ist ziemlich unterschiedlich von 27 bis zu 70 Kilogramm (die Männchen sind dabei immer schwerer als die Weibchen). Die Grösse dagegen: von 1 - 1,7 m.

Die Schmpansen haben keinen Schwanz (wie alle Menschenaffen!) und die Arme sind deutlich länger als die Beine. Wichtig ist auch dass, das Gesicht nicht behaart ist und dunkelgrau oder schwarz gefärbt. Typisch für diese Affen sind auch runden Ohren und die hervorstehende Schnauze.

Man kann die Schimpansen sowohl am Boden als auch auf Bäumen finden (meist geschieht jedoch auf Bäumen). Am Boden die Schimpansen bewegen sich im Knöchelgang fort (wie Gorillas). Diese Tiere sind vor allem tagaktiv und leben immer in Gruppen (von zwanzig bis achtzig Teren).
Die Gruppen werden von starken, erwachsenen Männchen angefährt. Sie haben eine wichtige und stärke Rangstruktur.

Die Schimpansen sind sehr flexibler, ganz anders als andere Menschenaffen und bewohnen sowohl Regenwälder als auch baumarme und trockene Savannen...

Schimpansen sind auch Allesfresser, meistens essen aber Pflanzen, Früchten und Nüssen. Nach der Paarung ist das Weibchen 230 Tage mit einem Jungen tärchtig. Die Entwöhnung passiert erst nach 3,5 - 4 Jahren.

Die Schimpansen sind geschlechtsreif im Alter von 13 - 16 Jahren. Die Schimpansen leben in der Natur regelmässig von dreizig bis vierzig Jahre.